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Spreading Ex-Senators Santorum

Der homophobe, und offenbar sehr an den Sexualpraktiken und -partnern seiner Landsleute interessierte, ex-US-Senator Rick Santorum erregte mit seinen schwulenfeindlichen Äusserungen in einem Interview den Unmut des Kolumnisten Dan Savage.

In selbigem Interview verfolgte Santorum ausserdem die Argumentationslinie der christlichen Kinderfickerfraktion, dass nämlich Schuld an den Vergewaltigungen und Demütigungen von Kindern durch christliche Priester nicht die pervertierte Sexualmoral der Kirche, die Allmachtsphantasien der Pfaffen, und schliesslich die Pfaffen selbst sind, sondern der Liberalismus. Was auch sonst.

Die Antwort des Kolumnisten Savage war die Ausrufung eines Wettbewerbs, bei dem das Wort "Santorum" in irgend einer Weise mit einer (homosexuellen) Sexualpraktik in Verbindung gebracht werden sollte: "[..] if Rick Santorum wants to invite himself into the bedrooms of gays and lesbians (and their dogs), I say we "include" him in our sex lives--by naming a gay sex act after him. "

Der Gewinner ist:

"The frothy mixture of lube and fecal matter that is sometimes the by-product of anal sex."

Zu deutsch: "Die schaumige Mixtur Mischung aus Gleitmittel und Kot, die ein Nebenprodukt von Analverkehr sein kann". Alsdann setzte Savage eine Website auf, die diese Rick Santorum gewidmete Definition nebst Blog online stellte.

Zu Santorums Verdruss dominierte diese Site die Suchmaschinenergebnisse von nicht nur Google, sondern auch Bing und Baidu. Auch das Urban Dictionary übernahm Savages Definition eines Santorums, "Named, by popular demand and usage, after legislator Rick Santorum because of his homophobic political statements". Santorum reagierte natürlich beleidigt und, wie nicht anders zu erwarten von einem christlichen Republikaner, mit einer Zensurforderung.

Zusätzlich beschwerte er sich, dass selbiges wohl nicht dem (demokratischen) (ex-)Senator Joe Biden passiert wäre: Google wäre parteiisch, würde Schmutz verbreiten, und überhaupt: "I suspect if something was up there like that about Joe Biden, they’d get rid of it". Google reagierte kühl mit einer Standardantwort auf diesen Vorwurf: Santorum sollte doch den Webmaster der betreffenden Seite kontaktieren, Google selbst würde keine Inhalte aus den Suchergebnissen entfernen.

Das stimmt allerdings nicht ganz. Bereits 2003 half Google mit dem "Google Bomb Fix" dem Republikaner und Kriegsverbrecher George Walker Bush, als eine Suche nach "miserable failure" zu dessen offizieller Biographie führte.

Jetzt hat sich Santorums Google Problem aber wohl entschärft: Die spreadingsantorum-Site ist in Deutschland abgerutscht auf Platz drei, direkt hinter die offizielle Kampagnenseite und vor den (deutschen) Wikipediaeintrag.

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