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Web Logging-Kommentare/Und sonst noch
Author:vaggi

Nach dem Abgang ihres Mannes, des Lügenbarons gleichen Namens, hat Stephanie Guttenberg ein neues Buch auf den Markt geworfen, dass sich mit den Wertesystemen insbesondere sogenannter konservativer Politiker beschäftigt.

 

Thursday, 03 March 2011 |  E-mail | More...
Web Logging-Kommentare/Und sonst noch
Author:vaggi

 

Ich war nicht auf der "Love-Parade 2010". (Detailliertere Darstellungen zum Thema z.b. beim Spiegelfechter, und zum Boykottaufruf gegen "McFit" z.B. beim lawblog). Mir sind solche riesigen Ansammlungen von Menschen suspekt. Bei Konzerten mit über 1000 Zuhörern fühle ich mich unwohl. Deswegen gehe ich da auch nicht hin. Es gibt aber Leute, denen gefällt das. Die fühlen sich in der Masse erst richtig wohl. Wenn man also ein solches Großereignis plant und es durchführt, hat man dafür zu sorgen, dass die Masse sich nicht selbst gefährdet. Beispiele für die Gewalt einer Herde gibt es ja nun genug.

Im Falle Duisburgs kamen zwei Dinge zusammen: Der Gewinndruck des Veranstalters, der "Lopavent GmbH" und seines Hauptsponsors, der "McFit" Billigfitnesstudiokette, beide gegründet bzw. geführt von Rainer Schaller, und der Profilierungsdruck Duisburgs und seines Bürgermeisters. Strukturwandel und damit verbundenes "Place Marketing" sind gerade für die strukturschwachen Städte des Ruhrpotts wichtig. Noch wichtiger sind aber bei einer Güterabwägung Menschenleben zu beurteilen. Im Falle der "Love-Parade 2010" ist diese Abwägung zu Gunsten des Gewinns, Gewinn an Geld und Gewinn an Profil, ausgefallen. Zu Ungunsten des Lebens und des Rechts auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Und das gerade im ordnungs- und sicherheitsliebenden Deutschland.
Man könnte hier eine Abwandlung des bekannten Aphorismus' Benjamin Franklins über die Beziehung zwischen Freiheit und Sicherheit bemühen:

"Derjenige, der essentielle Sicherheit für den Preis von ein wenig Geld aufgibt, verdient weder Sicherheit noch Geld."
(im Original:"They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety." )

 

Monday, 26 July 2010 |  E-mail
Web Logging-Kommentare/Und sonst noch
Author:vaggi

The Intelligence - das Informationsportal. Aha. Aus dem Nichts aufgetaucht versprechen sie auf ihrer Joomla! 1.5 Plattform "die bemerkenswertesten Nachrichten, die sich weltweit – also nicht nur in Deutschland – finden lassen, herauszunehmen und in The Intelligence zusammenzufassen". Mit einem Team von 11 Leuten, offenbar fähig neben englischen Texten auch solche in türkischer, persischer und arabischer Sprache zu übersetzen, möchten sie den "Bürger freier und demokratischer Länder", den "denkenden Menschen [...] mit den Informationen versorgen, die dazu dienen, ein umfassenderes Weltbild zu finden, Hintergründe zu erkennen, Entwicklungen, vor allem im Bereich von Wirtschaft und Politik, besser zu verstehen".

Soweit, so merkwürdig.

Friday, 23 July 2010 | 4 comments |  E-mail | More...
Web Logging-Kommentare/Und sonst noch
Author:vaggi

 

Der Mouthscratcher/Beatboxer aus Police Academy, Michael Winslow, hat die Geschichte der Schreibmaschine vertont. Krasses Ding...

 

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Wednesday, 14 July 2010 |  E-mail
Web Logging-Kommentare/Und sonst noch
Author:vaggi


Der Lügner aus dem Wahlkreis Steinfurt III ist immer noch im Amt. Es scheint wohl keinen mehr zu interessieren, aber Dieter Jasper, der sich erst mit gekauftem Doktortitel in den Bundestag schlich, und dann noch über seine Tätigkeit bei der Unternehmensberatung Kienbaum log, in dem er aus einem mickrigen Praktikum von drei Monaten eine Festanstellung von zwei Jahren machte, weigert sich wohl immer noch wenigstens ein Fünkchen Anstand zu beweisen und sein Mandat zurückzugeben.
Angeblich war er ja gar nicht so stolz auf seinen Titel (den er am 1. April zugeschickt bekam), aber immerhin stolz genug, um dem lokalen Käseblatt "Ibbenbürener Volkszeitung" seine Errungenschaft mitzuteilen. NDR-Info schreibt:

"Nach Erinnerung der Redaktion schickte er eine Art Pressemitteilung, in welcher der lange Titel der angeblichen Doktorarbeit und deren Note genannt wurden. Die "Freie Universität Teufen" erwähnte Jasper dabei aber nicht. Vielleicht ahnte er schon damals, dass man Teufen lieber verschweigt?"
Auf Anfragen reagiert er mit dem Verweis auf laufende Ermittlungen. Ansonsten: "Jasper selbst scheint dagegen die Sache aussitzen zu wollen."

Die CDU ist gespalten, war ja auch vor der jetzt verlorenen NRW-Wahl, fr-online:


"Jaspers münsterländischer CDU-Kollege Jens Spahn sagt, dieser sei "engagiert und menschlich sehr angenehm. Die ganze Diskussion tut mir sehr leid für ihn." Im Umkreis des CDU-Kreisvorsitzenden Karl-Josef Laumann, Arbeitsminister in Nordrhein-Westfalen, sieht man das anders. Dort heißt es: "Die Affäre passt zu ihm."


und weiter:


"Jasper übrigens erweckt öffentlich den Eindruck, er sei von jener Freien Universität Teufen getäuscht worden, obwohl die als solche in der Schweiz nicht anerkannt ist und weder über Mitarbeiter noch über eine eigene Internetseite verfügt."

Genau, die andern war'ns, kein Grund zur Aufregung, alles nur ein Missverständnis: 

"An Mandatsverzicht denkt der Ex-Doktor nicht. "Für ihn", lässt sein Büro ausrichten, "ist alles gesagt."

Eben, da kann man die 5000€ Strafe wegen Titelmissbrauchs, die eh der Steuerdepp zahlt, locker verkraften...

Erstaunlich, dass Deutschland sich bei all dem Sparzwang solche dreisten Subjekte leisten kann. Oder wie sehen Sie das Herr Jasper? Na, antworten Sie nicht, Sie sind sicher zu beschäftigt zu behaupten, Sie würden an Beschlussempfehlungen mitarbeiten; die Anzahl der beanworteten Bürgeranfragen bei abgeordnetenwatch.de jedenfalls beschreibt sehr anschaulich was der Mann tatsächlich ist, und was er verdienen sollte: eine dicke, fette Null.


P.S.: Wenn Sie schon der Ansicht sind die zwei Prozentpünktchen Vorsprung vor dem Hemker wären nicht auf den gefakten Doktor zurückzuführen, ihre Wahl sei also völlig legitim, spenden Sie wenigstens die 5000€ an z.B. Armut und Gesundheit in Deutschland e.V., dann kommen Sie nicht ganz so gierig 'rüber.

 

Thursday, 10 June 2010 |  E-mail
Web Logging-Kommentare/Und sonst noch
Author:vaggi

 

Diesen Leserbrief verfasste ich am 11.05. diesen Jahres als Reaktion auf den Kommentar "Ein gerechter Krieg" (kein Fragezeichen) von Matthias Matussek, erschienen am 03.05.2010 in Heft Nr. 18 auf Seite 34, und sandte ihn an den "Spiegel". Sie haben ihn nicht gedruckt, glaub' ich Cry. Also steht er jetzt (trotzdem) hier Cool.

 


 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Interesse las ich den Beitrag von Matthias Matussek in der letzten Ausgabe des "Spiegels". Dieses Interesse erwuchs nicht so sehr aus dem Gemisch aus mehr als dürftiger, streckenweise sachlich falscher Argumentation (es stimmt zwar, dass die "bellum iustum"-Lehre seit der Antike besteht, die Frage aber ob tatsächlich je ein sogenannter "gerechter Krieg" geführt wurde, ist in der Literatur sehr umstritten und kann höchstens mit dem Rückgriff auf eine extraterrestrische Autorität, vulgo"Gott", abschließend beantwortet werden), Verdrehung der Tatsachen (es ist das Christentum, insbesondere das evangelikale US-amerikanischer Prägung, das qua Auftrag missionieren muss und will, nicht die Linken) als vielmehr aus der offensichtlichen Kriegspropaganda die er in Ihrem Magazin betreiben darf.

CIA

Da ich Herrn Matussek durchaus für einen vernunftbegabten Menschen mit einem gewissen Erinnerungsvermögen halte, kann ich mir nicht vorstellen, dass er den Grund für den Krieg in Afghanistan schlicht vergessen hat: Vergeltung bzw. "Selbstverteidigung" der "Koalition der Willigen" für die Anschläge vom 11.09.2001, unter Bezugnahme auf Artikel 5 des NATO Vertrages i.V.m. Artikel 51 UN-Charta. Wenn er diesen Grund nicht vergessen hat, dann verschweigt er ihn wohl absichtlich. Fragt sich warum.

Hypothese 1: er ist "kriegsgeil". In diesem Falle möchte man ihm anraten, sich unverzüglich freiwillig für einen Einsatz dort zu melden und der afghanischen Zivilbevölkerung seine Weisheit kundzutun.

Hypothese 2: Er ist wirklich überzeugt von dem, was er schreibt. In diesem Falle möchte man dem "Spiegel" anraten einen neuen Lohnschreiberling zu rekrutieren.

Hypothese 3: Er schreibt im Auftrag. Nach dem ich kürzlich auf der Webseite www.wikileaks.org ein Dokument der CIA mit dem Titel "Afghanistan: Sustaining West European Support for the NATO-led Mission—Why Counting on Apathy Might Not Be Enough" entdeckte, erscheint mir diese Hypothese als die wahrscheinlichste. Herr Matussek setzt nämlich die dort gemachten Vorschläge konsequent um. Die Tatsache, dass er diesen Völkerrechtsbruch der US-Amerikaner und die deutsche Unterstützung desselben in einen "fairen Beitrag innerhalb der internationalen Gemeinschaft" umfälscht, sowie dies ungestraft in Deutschlands renommiertesten Nachrichtenmagazin tun darf wirft indes ein fahles Licht der Schande auf den "Spiegel".


Und wirft nun folgende Frage auf: Wird Herr Matussek oder sogar der "Spiegel" von der CIA oder einer US-amerikanischen oder deutschen Regierungseinrichtung, direkt oder indirekt, für seine Propaganda finanziell, personell und/oder materiell "unterstützt"? Und daran anschliessend: Ist gar Herr Matussek ein heimlicher CIA-Agent, der kostenlos dem "Spiegel" seine Ergüsse feilbietet und dafür gedruckt wird?

Mit Blick auf das Verhältnis der USA zur Einhaltung der Menschenrechte ist folgendes zu sagen. Dass eine demokratisch verfasste Nation wie die USA nach wie vor die Todesstrafe vollzieht; eine Kindersterblichkeitsrate in der schwarzen Bevölkerung nahe der des Entwicklungslandes Uganda hat; die Lebenserwartung ihrer afro-amerikanischen männlichen Bevölkerung unterhalb der eines chinesischen Bauern hält; sich weigert das Rom-Statut des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag zu unterzeichnen; die Produktion von billigeren AIDS-Medikamenten in Afrika mit Blick auf den Schutz geistigen Eigentums verhindert, gleichzeitig aber von Bayer verlangt, Anthrax-Impfungen für US-Amerikaner (nach der Anthrax-Attacke) unter Marktpreis zu verkaufen; im Verdacht steht, gesunden Afrikanern das HI-Virus zu Testzwecken injiziert zu haben; Internierungslager für Kriegsgefangene ausserhalb ihres Hoheitsgebietes anlegt, und zusätzlich diese Gefangenen zwecks Umgehung der 3. Genfer Konvention und Anwendung von Folter als "feindliche Kombattanten" bezeichnet, dass sich also ausgerechnet diese Nation selbstlos im fernen Afghanistan für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen soll, kann man wohl getrost als schlechten Witz abtun. Dass Herr Matussek aber eben dieses behauptet ist an Zynismus kaum zu überbieten. Zumal, wenn dem so wäre, die USA und ihre willigen Verbündeten gleichfalls im Sudan, in Libyen, auf der gesamten arabischen Halbinsel, in Pakistan, und in Nordkorea, um nur einige Staaten und Regionen zu nennen, (die Crisis Group, Human Rights Watch und Amnesty International sind sicher gerne mit einer entsprechenden Liste behilflich) intervenieren müsste. Warum also ausgerechnet Afghanistan? Und Irak? 

"Anti-Amerikanismus"

Das Suffix "-ismus" beschreibt eine Theorie oder Ideologie. Da ich mir unter "Amerikanismus" als Theorie nichts vorstellen kann, muss es sich wohl um eine Ideologie, wie z.B. den Kommunismus, handeln. Wenn nun weiter einer der Inhalte dieser Ideologie wäre, konstant gegen völkerrechtliche Normen zu verstoßen, wie es die USA seit dem Ende des zweiten Weltkrieges tun (eine eindrucksvolle Liste militärischer Interventionen seit dem zweiten Weltkrieg findet sich beim "Friedensratschlag" der Uni Kassel), dann müsste sich wohl jeder Staat und jeder Mensch der sich zur universellen Geltung und den Grundsätzen des Völkerrechts bekennt des "Anti-Amerikanismus" schuldig machen.
Desweiteren würde sich jeder US-Amerikaner und jeder Bürger jeden Landes dieser Welt, der dem "Patriot Act" und anderen Folgegesetzen des 11.09.2001 in anderen Ländern skeptisch gegenübersteht, ebenfalls schuldig bekennen müssen, womit wir den "Amerikanismus" zur totalitären Staatsdoktrin erhoben hätten, mithin die USA nicht mehr als polyarche Demokratie sondern als Autokratie zu bezeichnen wäre. Wenn Herr Matussek also den "Amerikanismus" verteidigt, verrät er damit gleichzeitig die Grundsätze der polyarchen, pluralistischen Demokratie und eben auch elementare Menschenrechte die er eben noch vorgab zu verteidigen, wie z.B. das Recht auf freie Meinungsäusserung.

Herrn Matusseks Beitrag kann ich daher nur entnehmen, dass er 1. keine Ahnung von Genese und Beschaffenheit der "bellum iustum"-Doktrin hat; 2. dem Selbstbestimmungsrecht der Völker keine Bedeutung beimisst und von der Idee eines friedlichen Machtwechsels nichts hält, trotz gegenteiliger Beispiele; 3. das Völkerrecht als überflüssig erachtet bzw. den USA eine "Sonderrolle" zubilligt, d.h. einen Persilschein zu ungehemmten weltweiten Gewaltausbrüchen ausstellt.

Schade "Spiegel", denn gerade dieses Thema verdient eine sachgerechte, faktenorientierte, aufrichtige und ehrliche Auseinandersetzung.  Mit einem Herrn Matussek haben Sie sich in dieser Hinsicht wohl keinen Gefallen getan.


Mit besten Grüßen

Florian Wagner.

 

Tuesday, 08 June 2010 |  E-mail
Web Logging-Kommentare/Und sonst noch
Author:vaggi
Tags: schundstück, taz

die-notloesung





Quelle, 08.06.2010.

Also bitte, liebe TAZ! Lasst ihr euch jetzt auf so ein Niveau herunter? Oder habt ihr es einfach so bitter nötig? Warum nicht gleich auf den Ausgang von "Richterin Barbara Saleschs" Reality Soap wetten? Ach ne, da weiss man ja eh schon wie es ausgeht. Aber bei diesem ekelhaften Niveau würde ein Wettskandal auch nicht mehr auffallen. Im Gegenteil! Mehr Publicity! Weiter so, und die Blöd-Zeitung bezahlt euch demnächst das Pin-Up! Und jeder Redakteur mit 'ner ähnlich schlauen Idee darf einmal anfassen, oder so.

Wo ihr so gut im Geschäft seid und wir grad dabei sind: Ist Kachelmann jetzt ein Vergewaltiger? Oder besser: Wie stehen da die Wetten?

Besten Gruß vom flo

 

Tuesday, 08 June 2010 |  E-mail
Web Logging-Kommentare/Und sonst noch
Author:vaggi

 

flattr für Blogs, da lässt sich drüber streiten, käme auf den Blog an, natürlich. Aber flattr für Zeitungen zu nutzen, die auf dem konventionellen Markt nicht mehr allzu viel verdienen (TAZ) oder die da noch nie etwas verdient haben (The Intelligence), oder NROS wie LobbyControl, die naturgemäss nicht auf allzu viele Großspenden hoffen dürfen, ergäbe es durchaus Sinn. Vor allem aber für die zahllosen Code-Schnipsler, die für Wikis und CMSs kleine oder grössere Programme schreiben mag flattr eine willkommene und vielleicht sogar benötigte Einnahmequelle sein, es hat schliesslich nicht jeder soviel Schotter wie "Don Alphonso" von sich sagt. Ausserdem besteht auch die Möglichkeit nicht nur Pfennigbeträge zu vergeben, sondern ein geistiges Erzeugnis gemäss dem eigenen Geldbeutel zu würdigen. Abgesehen davon steht in den flattr-AGB, dass übrig gebliebenes Geld an soziale Projekte vergeben wird. Welche das sind liegt natürlich im Ermessen flattrs.
Dass man jedoch durch flattr-ei nicht reich wird, dürfte den meisten klar sein. Es geht schlicht erstmal nur darum, die Zählbutton von Facebook und Twitter mit etwas Materiellem zu verbinden, und natürlich die Kasse von flattr zu füllen. Da ich flattr jedoch für eine gute Idee halte, ist es in Ordnung, wenn die Entwickler für ihre Arbeit belohnt werden.

In Zeiten in denen wir uns auf höhere Arbeitslosigkeit und sinkende Löhne einstellen müssen, in denen Menschen immer häufiger das tun, was sie wirklich möchten, anstatt regulärer, aber wenig sinnstiftender Lohnarbeit nachzugehen, ist flattr ein Weg auch diesen Leuten ein Einkommen zu verschaffen. Und es ist ein Schritt weg von der Preisdiktatur und Verführung bzw. Überzeugung durch Werbung/Propaganda der Unternehmen. Hier bin ich derjenige der entscheidet wieviel mir ein Produkt wert ist. Zugegeben, ich kann es auch konsumieren ohne dafür zu bezahlen. Aber entgegen aller den homo oeconomicus beschwörenden Marketingformeln ist der Mensch auch ein altruistisches Wesen, ein homo reciprocans, wie schweitzer Forscher schon vor einigen Jahren experimentell herausfanden, und damit das herrschende Leitbild gehörig ins Wanken bringen könnten, so sie denn gehört würden. Flattr scheint also ein Schritt in die richtige Richtung wie man mit der Honorierung geistigen Eigentums in Zukunft umgehen könnte.  

Hier die Videoerläuterung von flattr™:

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Update 14.07.10: Flattr in den Tagesthemen (gefunden bei der Netzpolitik).

 

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Update 12.08.2010: Interview mit Peter Sunde von flattr bei netzpolitik.org (vom 30.07.2010).

 


Monday, 07 June 2010 |  E-mail


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