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Web Logging-Kommentare/EU
Author:vaggi

Unteroffizier der Reserve Guttenberg, der schon beim Bund einen Eintrag ins Klassenbuch erhielt, deswegen kein Offizier werden durfte, und sich jetzt unbedingt, ähnlich wie Westerwelle, irgenwo irgendwie produzieren muss, versucht es jetzt, mit kräftigem Rückenwind, 'mal in Brüssel. Aber nicht wie Florida-Rolf auf Staatskosten, neenee, unentgeltlich, wie es heisst. Also umsonst?

Tuesday, 13 December 2011 |  E-mail | More...
Web Logging-Kommentare/EU
Author:vaggi

Angesichts des von den deutsch-französischen Machthabern Merkel/Sarkotzy vorbereiteten Demokratieabbaus in ganz Europa (damit die Abstimmung mit den Füßen auch nicht mehr klappt), der endlich die an HartzIV-Empfänger, Kranke, Alte, Arbeitslose, Behinderte, und Kinder verplemperte Sozialstaats-Kohle an die rechtmässigen Besitzer, also die Besitzer von Aktien, Staatsanleihen und sämtlichen daraus zusammengeschusterten Derivaten, umverteilt, hat Avaaz zu einer Petition aufgerufen.

Ich re-poste den Text inklusive Link zum Unterzeichnen hier, weil ich befürchten muss eines Tages auch einmal krank, alt, vielleicht arbeitslos oder behindert zu werden. Merkel und Sarkotzy sind nicht nur gerade dabei den Sozialstaat und die Demokratie zu zerstören, nein, diese Idioten zerstören den Euro, und vermutlich Europa, gleich mit.

 

Friday, 09 December 2011 |  E-mail | More...
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Author:vaggi

Die Griechen haben einen neuen Präsidenten - einen Finanz-"fachmann", wie praktisch. Übergangshalber soll er die sogenannten Reformen weiterführen, die die Griechen an den Rand des Ruins gebracht, und die Gesetze der Marktwirtschaft ausser Kraft gesetzt haben.

Thursday, 10 November 2011 |  E-mail | More...
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Author:vaggi

 

Irgendwie erinnert das doch an die Debatte über die Dokumentation von Kindesmissbrauch im Internet (warum der Begriff "Kinderpornographie"  oder kurz "KiPo" eine irreführende Vereinfachung der Thematik ist steht bei MOgIS) im schönen Europa:

"Zunächst behaupteten sie, dass das Internetüberwachungssystem nur dazu diene, illegale Webseiten zu überwachen und dass die normalen Internetbenutzer nicht davon betroffen seien."

Stammt aber woher? Aus China, genauer der Provinz Guiyang im Jahre 2004, wer hätte das gedacht. 2008 zog auch Peking mit. Anfang 2010 legte als erste europäische "Demokratie" (weissrussische Eigenwerbung) Weissrussland nach. Präsident Diktator Alexander Lukaschenko gab als Begründung den „Kampf gegen alles Ungesetzliche, um die Sicherheit des Landes und seiner Bürger zu verbessern“ an. Leute, die wissen was Meinungsfreiheit bedeutet, nennen es "Zensur". Klingt auch irgendwie vertraut. 

Den nächsten Schritt in diese Richtung wollen die Holländer jetzt gehen. Sie planen Hotels technisch als Internet Service Providers (ISPs) einzustufen. Das kostet mal eben € 250 EUR an Registrierungskosten, und könnte die Hoteliers die öffentliche Internetzugänge anbieten, ähnlich wie bereits in Grossbritannien, dazu verpflichten alle ausgehenden Verbindungen zu überwachen. Der nächste logische Schritt wäre demnach auch Internetcafés und sonstige öffentlich zugängliche Hotspots im demokratischen, menschenrechtlich bisher eher unbedenklichen Teil Europas mit einer Ausweispflicht zu versehen. Dann müsste sich jeder Nutzer einen "Internet-Ausweis" kaufen. Sicher ist schliesslich sicher.

Update: Hmm, hat sich gedreht die Sache. Schön. Die Regulierungsbehörde OPTA hat bestätigt, dass Hotels doch keine ISPs sind. Und um sich vollständig zu rehabilitieren, haben die Holländer gleich noch die europaweit erste gesetzliche Verankerung der Netzneutralität auf den Weg gebracht. Die Zweite Kammer des Parlaments, die aus den Abgeordneten besteht, hat bereits zugestimmt, die Erste Kammer, bestehend aus Senatoren, hat nur die Möglichkeit ein Veto auszusprechen oder ebenfalls zuzustimmen. Da ein Veto im niederländischen politischen System als unangemessen und wenig praktikabel gilt, wird wohl der letztere Fall eintreten und Holland damit zum Vorreiter einer hoffentlich weite Kreise ziehenden Entwicklung.

Friday, 15 October 2010 |  E-mail
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Author:vaggi

 

Obwohl schon vor knapp ein bzw. zwei Monaten berichtet, hat sich die Kommission jetzt, knapp einen Monat nach Unterzeichnung des Freihandelsabkommens, zu einer Stellungnahme zu den StaSi Leuten aus Kolumbien herabgelassen:


"The EU executive body added that it has faith in the current investigation being carried out by the Colombian Prosecutor General's Office and the Attorney General's Office and has been informed of the draft law to liquidate the DAS and set up a new agency."


Barroso und Konsorten haben wohl Angst, dass ihnen das Koks ausgeht beim G8/G20 in Kanada. Obwohl es laut Auswärtigem Amt (ziemlich weit unten) ja die FARC sein sollen, die die Größten im Geschäft sind. Kann ich mir schlecht vorstellen, wo der Rechte Uribe die besseren Kontakte Richtung Norden hat und als ehemaliger Bürgermeister von Medellin und guter Bekannter der AUC ja nun reichlich Gelegenheit hatte, seine Geschäftskonkurrenten von der FARC und anderes Gewerkschaftsgesockse höchst offiziell zu ermorden.

Saturday, 26 June 2010 |  E-mail
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Author:vaggi

Integration versus Desintegration und damit Scheitern, was immer das bedeuten mag, der Europäischen Union sind die Alternativen, die uns unsere Regierungen zur Zeit anbieten. Die EU Staaten und die EU Kommission möchten der Rezession und dem damit angeblich verbundenen Zerfall der EU entgegenwirken, indem sie ihre Budgets durch teils brutale Austeritätsprogramme zu sanieren versuchen. In dieselbe Kerbe schlug auch Merkels Rede, in der sie Bürgern und Abgeordneten die Pistole auf die Brust setzte, als sie sagte, dass Europa scheitern würde, wenn der Euro scheitert. Dem ist mitnichten so. Die Idee Europas war und ist immer noch nicht einzig und allein von Anbeginn der Gemeinschaft an auf die Schaffung einer Wirtschafts- und Währungsunion ausgerichtet gewesen. Die europäische Idee von Frieden zwischen den Völkern Europas ist mittlerweile tief im kollektiven Bewußtsein der Bevölkerung verankert. Diese Versuche einen Sachzwang zu konstruieren wo keiner besteht zeugen daher entweder von völliger Unfähigkeit oder dem Versuch, die europäische Bevölkerung in die Irre zu führen.

Die zur Abstimmung der Budgets zu verwendende Methode, die Idee die Union stärker zu integrieren, das Peer-Reviewing, hat sich schon in der Vergangenheit in ihrer Ausprägung als Open Method of Coordination als nicht wirklich praktikabel bzw. wirksam erwiesen. Auf makroökonomischer Ebene verliert der einzelne Staat zudem zusehends seine Steuerungsmöglichkeiten, je weiter der freie Handel zwischen den Ländern fortschreitet, was sich aber auch durch verstärkte wirtschaftspolitische Koordinierung nicht verhindern lässt.

Und das wäre der punktum saliens. Das eigentliche Problem, und um das zu verstehen muss man nicht studiert haben, sondern einfach den gesunden Menschenverstand benutzen, liegt in der schwächelnden Nachfrage. Durch staatliche Sparmaßnahmen, etwa in der Familienpolitik, bei Infrastruktumassnahmen oder der Arbeitslosenhilfe, wird dieses Nachfragedefizit noch weiter zementiert, und noch in die Zukunft getragen, wenn Menschen keine Kinder bekommen wollen aus Angst vor einer Zukunft in Armut. Daran ändert sich auch nichts, wenn alle zusammen sparen. Die Ursache für dieses Defizit liegt im ungezügelten Freihandel. Wir sind jetzt in einer Periode, in der der Freihandel mehr schadet als nützt, in der die Löhne und damit die Konsumtion systematisch von der Produktivität entkoppelt werden, d.h. die Löhne langsamer steigen als die Produktivität.

Gemäß dem Heckscher-Ohlin-Theorem spezialisiert sich ein Land im freien Handel in Relation zu seinen verfügbaren Produktionsfaktoren. Ein Land das viel Kapital besitzt, wird also eher auf kapitalintensive Produkte setzten, als ein Land in dem Arbeitskräfte relativ im Überfluß vorhanden sind. Eine Folge daraus ist das Faktorpreisausgleichstheorem. Dieses Theorem besagt, dass sich die Faktorpreise, also die Preise für Kapital und Arbeit, auf einem freien Markt angleichen. Bezogen auf die industrialisierten Länder bedeutet das, dass die Löhne von qualifizierten Arbeitnehmern durch die Konkurrenz von ausserhalb gedrückt werden. Je weiter nun die Qualifikationsstufen der ausländischen Arbeitnehmer ansteigen, desto schärfer wird der Wettbewerb auch bei den höher Qualifizierten. Je niedriger aber die Löhne, desto niedriger die Gesamtnachfrage.

Umgekehrt erklärt sich daraus auch die relative Strukturschwäche der sogenannten Drittweltländern, und auch der europäischen Ländern des Club Meds. Deren Probleme sich zu industrialisieren und höherwertige Produkte zu verkaufen resultieren aus dem Druck den der freie Waren- und Kapitalaustausch mit sich brachte. Warum eine eigene Industrie aufbauen, wenn man die Güter schon aus Deutschland oder Japan beziehen könnte? Bei diesem Vorgehen profitieren bzw. verlieren die unterschiedlichen sozialen Gruppen natürlich unterschiedlich stark, woraus sich denn auch das Beharren auf dem Freihandelsdogma der meisten deutschen und europäischen Eliten erklärt.

An dem Ganzen hat die deutsche Wirtschaft, die manchmal auch den Titel "Exportweltmeister" verpasst bekommt, keinen geringen Anteil. Der Absatzmarkt des einen, ist schliesslich hier der Binnenmarkt des anderen. Wenn also Deutschland mit seiner Effizienz, Präzision und Disziplin verhindert, dass sich andere Nationen ebenfalls industrialisieren, dann zerstört es damit ultimativ seinen Absatzmarkt und schliesslich den eigenen Gewinn. Der sinkenden Gesamtnachfrage wird sich das Angebot irgendwann anpassen müssen, was die Löhne und den Konsum weiter drücken wird.

Was heisst das nun für Europa? Es heisst erstens, dass die europäischen Eliten ganz genau wissen, warum sie noch schnell "Bankenrettungsschirme" aufspannen und die höhere Besteuerung ihrer Einkommen und Vermögen dringend verhindern müssen. Es heisst zweitens, um aus dieser Situation herauszukommen, dass der freie Austausch von Waren eingeschränkt werden muss. Protektionismus ist das böse Zauberwort, dass man heutzutage kaum ungestraft öffentlich aussprechen darf bzw. eine intelligente europäische Desintegration. Die genaue Ausgestaltung eines solchen Arrangements müsste geklärt werden, aber da wir ja in Europa nur 27 Staaten sind und uns die Entwicklungsländer sowieso am Allerwertesten vorbeigehen, dürfte das kein unmögliches Unterfangen sein.

Erinnern wir uns: Die USA waren Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts die demokratischste und gleichzeitig protektionischste Nation der Welt. Die tatsächliche Alternative zum jetzigen Kurs lautet daher weniger ökonomische Integration, dafür mehr politische Integration und vor allem mehr Demokratie, Mitbestimmung und Transparenz in Entscheidungsprozessen, die uns alle über mehrere Generationen hinweg betreffen werden.


Thursday, 10 June 2010 |  E-mail


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BroeckelndeWand: RT @20piraten: Folgt ihr eigentlich schon den @20piraten
BroeckelndeWand: RT @_noujoum: Ich kann nichts dafür, ich bin im Körper einer Klugscheißerin gefangen, ehrlich.
BroeckelndeWand: @bundesamtfvs @Attac_de ihr müsst die Grundgesetze in einen Bibel/Koran -Umschlag einwickeln, dann hat da keiner ein Problem mit #blockupy
BroeckelndeWand: "...dürfen ihre Grundgesetze nicht weiter verteilen", Anwendung des Artikels 20(4) #GG rückt näher http://t.co/T7srgauL #frankfurt #blockupy
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