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Mehr Whistleblower, mehr WikiLeaks

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Nach PayPal zeigen jetzt auch andere Bezahldienste wes Geistes Kind sie sind: MasterCard, Visa Europe und die Schweizer Postfinance drehen WikiLeaks den Hahn zu. Entweder haben sie Angst vor neuen Veröffentlichung, seit WikiLeaks angekündigt hat, interne Kommunikationen einer großen US-amerikanischen Bank ans Licht zu bringen, oder aber sie fürchten sich vor Repressionen und quasi-protektionistischen Maßnahmen aus  der freien Welt. Genau aus der freien Welt, die vor 45 Jahren erstmals auch den Neger an die Wahlurne liess, deren rassistisch-christlich-faschistoide Befreiungskämpfer vom Ku-Klux-Klan nachwievor ihre Spenden über MasterCard und Visa beziehen beziehen können, und die für afghanische Polizeiparties minderjährige "Dancing Boys" eingekauft. Nachdem sie für die älteren Herren in Frauenkleidern getanzt haben, werden sie versteigert und vergewaltigt. Also eine Art islamisches Priesterseminar.

Freilich über private Dienstleister ("Privat vor Staat") wie die DynCorp, die schon in Bosnien und im Irak an perversen, menschenverachtenden Geschäften und Verbrechen beteiligt war (Folter, Menschenhandel). Dieselbe freie Welt besitzt jetzt auch noch die Frechheit Assange als "transnational threat" zu bezeichnen. WTF!!!!?

Merkt ihr überhaupt noch 'was? Eure Zeit der spät-römischen Dekadenz, die Zeit, in der ihr, US-Amerika, der Nabel der Welt, das Licht der Freiheit (falls jemals), der Primus inter Pares der freien Welt, wart, läuft ab. Ihr werdet den Weg eines jeden Reiches gehen, das zu arrogant und zu kurzsichtig geworden ist, das sich zu lange im Schlamm seiner Machtfülle gesuhlt hat: ihr werdet untergehen. Gewöhnt euch daran.

Die, die sich als Wahrer und Beschützer der Freiheit und der Demokratie, d.h. der Volksherrschaft, gerieren, polemisieren gegen einen (!) der genau das in die Tat umsetzt. Nicht mit Gewalt, nicht mit Geld sondern nur mit ein paar lächerlichen elektronischen Zeichenketten, "Kabeln". Das zeigt das Ausmaß eurer, nicht nur der US-amerikanischen, Verzweiflung und Ahnungslosigkeit. Die Gesichter der Euro-Staatenlenker nach der x-ten "Rettungsaktion" oder "Krisensitzung" mögen ein weiteres Zeugnis sein.

Die Welt braucht Whistleblower

Die Welt braucht Whistleblower und Mulitplikatoren wie WikiLeaks, denn unsere politischen Führungseliten vergessen mehr und mehr wer sie sind und was ihre Funktion ist: von uns bezahlte Angestellte, die in unserem Auftrag handeln. Frei nach Lenin: Vetrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Kein Chef würde seine Angestellten, auch nicht die Leitenden, über Jahre hinweg im Verborgenen mauscheln und kungeln lassen. Genau das aber tun die sogenannten demokratischen Regierungen der westlichen Welt. Schon Kant wunderte sich im "Ewigen Frieden" darüber, wie es sein könne, dass in einem öffentlichen Gemeinwesen Geheimverträge geschlossen werden und Geheimdienste existieren könnten bezeichnete geheime Artikel in Verhandlungen des öffentlichen Rechts als "Widerspruch in sich", zumindest objektiv betrachtet.

Die Schlichtung und die vorhergehenden massiven Demonstrationen in Stuttgart haben gezeigt, wie wichtig es ist, den handelnden Personen auf die Finger zu schauen: Ohne das Aufbegehren der Bürger wüssten wir nicht einmal im Voraus, ob der Bahnhof bei Spitzenlast sicher funktionieren kann. Den computersimulierten "Stresstest" hätte man dann einfach mal unter den Tisch fallen lassen, aus Kostengründen.

Und an dieser Stelle meine Standardantwort an alle, die von dem was "die da oben" so machen am liebsten nichts mitkriegen würden, die der Ansicht sind WikiLeaks Veröffentlichungen seien voyeuristisch und würden mehr schaden als nutzen:

GEHT NACH NORDKOREA oder CHINA! Da habt ihr solche Malaissen nicht!

 


P.S.: "Placing military officers to oversee contractor operations at RTCs is not legally possible under the currentDynCorp contract." Noch Fragen?

 

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