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Anschlag am Frankfurter Flughafen - Teil des globalen Guerilla-Kriegs gegen die USA

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Danke, Amerika. Mit dem Anschlag vom Frankfurter Flughafen hat es die beste Nation der Erde geschafft, den Krieg aus Afghanistan nach Deutschland zu bringen.

Einige Medien schreiben zwar jetzt von einem terroristischen Attentat (z.B. FAZ), aber das ist Unfug bzw. Propaganda. Der Mann hat gezielt US-Soldaten angegriffen.

Wie allgemein bekannt sein dürfte haben die USA im Jahre 2001 einen Krieg gegen und in Afghanistan begonnen, mit dem Ziel einen Mann zu fangen, den sie vor Jahren dort einmal gesehen hatten. Mit der Zeit bröckelte aber die "uneingeschränkte Solidarität" (G. Schröder) der Verbündeten und man widmete den Krieg um: nun wurde dort für die Menschenrechte gekämpft.

Allerdings galten und gelten diese Rechte nur für die Personen, die von den besten Menschen der Welt, den US-Amerikanern, auserwählt wurden. Vorgestern z.B. ermordeten US-Soldaten neun Kinder im Alter zwischen 9-15 Jahren die gerade Feuerholz sammelten. Sie wurden von zwei Hubschraubern bzw. deren ebenso feiger wie schiesswütiger Besatzung niedergemäht. Von Zeit zu Zeit bombadiert die NATO, die staatlich subventionierte Agentur zur aktiven, eindringlichen Demokratievermittlung, auch eine Hochzeit oder einen Tanklaster. Outgesourcte Mörder, sogenannte Söldnertruppen von Firmen wie "Aegis", "Blackwater" oder "DynCorp" tragen ihr übriges zum Gelingen bei.

Daneben betreibt die US-amerikanische Armee ein modernes Konzentrationslager in der Guantanamo Bay auf Kuba, in dem sogenannte feindliche Kombattanten eingesperrt und gefoltert werden. Vielleicht erlebt Guantanamo ja jetzt, wo die befreundeten Garanten der Stabilität in Nordafrika, Ben Ali, Mubarak und Gaddhafi, nicht mehr sind, eine Renaissance. Das sind im übrigen die "westlichen Werte" die man zum Beispiel in Afghanistan den Leuten einimpfen will.

Nun kommt der Guerilla-Krieg also nach Deutschland. Ich sage ausdrücklich Krieg, denn US-Amerika befindet sich in mehreren, Deutschland in einem. Und da der Anschlag sich gegen Soldaten der besten Nation der Welt richtete, ist es nicht falsch von einer Verbindung auszugehen. Im Gegenteil, als ergänzende Massnahme zum Guerilla-Krieg in Irak und Afghanistan ist so ein Anschlag eine durchaus sinnvolle Aktion.

Er erfüllt die Kriterien für eine terroristische Attacke, denn die Botschaft dürfte klar sein: ihr könnt euch nicht mehr sicher fühlen, und zwar nirgendwo. Jetzt ernten die US-Amerikaner, was sie gesät haben. Mit ihrer Strategie der globalen Einmischung und des "prä-emptiven Ein- und Angreifens", ihrer konstanten Ignoranz und Vernachlässigung des Kriegs- wie auch des humanitären Völkerrechts haben sie den Hass vieler auf sich gezogen, sowie dem Krieg als Mittel der Interessenwahrnehmung eine neue Legitimation gegeben.

Dazu kommt ebenfalls die Ansicht man dürfe angreifen wo man wolle: ob Afghanistan, Irak oder Pakistan. Die sogenannten Islamisten machen's jetzt genauso: sie attackieren die "feindlichen Kombattanten" wo sie sie erwischen, sie setzen dem "Global War on Terror" den "Global Terror on War" entgegen (eigentlich muss es "Terrorismus" und nicht "Terror" heißen, denn der Begriff des "Terrors" ist eher dem staatlicherseits ausgeführten, willkürlichen und systematischen Terror gegen die eigene Zivilbevölkerung, dem "Staatsterror", zugeordnet).

Ironischerweise scheinen die USA jetzt zu dem Terrorismusexporteur und -anheizer zu werden, der sie sich, laut einem von WikiLeaks vor längerer Zeit veröffentlichten Memorandum, fürchteten zu werden.

Die Doppelzüngigkeit, mit der Obama diesen Anschlag verurteilte, ist schon bemerkenswert: Während er die Tat als "grausam" bezeichnete und sich "empört" zeigte, zweifeln die US-Amerikaner zwar an den viel feigeren, empörenswerteren EgoShooter-Style-Raketenangriffen mit ferngesteuerten Drohnen -  aber auch nur wegen des Geldes. 

Und nein, kein Beileid für Familien und Soldaten. What you reap is what you sow.

 

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