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Krebsrisiko an der Asse - Natürlich reiner Zufall

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In der Samtgemeinde Asse soll sich die Zahl der Krebserkrankungen häufen.

Hier mal ein kurzer Überblick:

 

Die Neuerkrankungen bei Leukämie liegen im Untersuchungszeitraum 2002-2009 für Männer bei 12 während der Erwartungswert bei 5,2 lag, bei Frauen waren die Erkrankungen ebenfalls erhöht, allerdings nicht statistisch signifikant. Die Erkrankungshäufigkeit bei Frauen an Schilddrüsenkrebs ist um das dreifache erhöht.

Die Bild am Montag weist daraufhin, dass die Zahlen nicht schlüssig seien, auch weil eine "allgemein erhöhte Strahlungsbelastung in der Umwelt alle hätte treffen müssen." Betrachtet man zudem alle Fälle über die Geschlechtergrenzen hinweg lässt das Niedersächsische Sozialministerium mitteilen: "Krebs insgesamt ist für Männer und Frauen im Erwartungsbereich". Vordergründig also ein Fall des Simpson-Paradoxes?

Das Risiko für Frauen an Schilddrüsenkrebs zu erkranken ist viermal so hoch als bei Männern. Die Wahrscheinlichkeit für Leukämieneuerkrankungen bei Männern ist höher als bei Frauen. Diese statistischen Daten weisen also durchaus darauf hin, dass die gemeldeten erhöhten Krebserkrankungsraten um die Asse mit epidemiologischen Erfahrungswerten übereinstimmen und sozusagen "überzufällig" sind. Ebenso reagieren bestimmte Krebsarten sensibler auf radioaktive Strahlung, wie z.B. Leukämie und Schilddrüsenkrebs, wie man seit dem Tschernobyldesaster weiss. Man weiss jedoch auch, dass deutscher atomarer Giftmüll besser als ukrainischer ist. Er ist schliesslich deutsch und damit heimatverbunden und vaterlandstreu, und würde seinem Verursacher niemals mit dem Dolch in den Rücken fallen. Das tun nur Grüne und andere Möchtegern-Linke, die den Atommüll dazu aufwiegeln.

Auf den Grenzwerteschwachsinn, und darauf, dass verschiedene Menschen (Säuglinge, Kleinkinder, Frauen, Männer, Sportler, Rentner, sportliche Rentner, etc. pp.) in unterschiedlicher Weise auf Giftstoffe reagieren (Beck: 90 ff.) hat schon 1986 Ulrich Beck in seiner "Risikogesellschaft" hingewiesen. Wir scheinen nichts daraus gelernt zu haben.

Aber Atomstrom ist ja auch klimafreundlich, da muss man eben Opfer bringen, besonders die Zonenkinder aus Ost-Niedersachsen.

Sollte sich herausstellen, dass die Erkrankungen tatsächlich ursächlich auf die, teilweise illegale, Einlagerung von Atommüll zurückgehen, hätten die Betroffenen unter Umständen Schmerzensgeldansprüche, die sie dann wohl an Bund und das Land Niedersachsen richten würden. Einziger, wenn auch kleiner, Trost dabei ist, dass in diesem Fall auch die, die Schwarz-Geld Regierungsverantwortung übertragen haben mit einem Teil ihrer Steuergelder zur Kasse gebeten werden.

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